Blick über den Zaun . . .
. . . ist ein Verbund reformpädagogisch orientierter Schulen, der seit 1989 besteht, um Schulentwicklung „von unten" zu betreiben.
Ziel des ‚Blick über den Zaun' ist es, durch regelmäßige wechselseitige Besuche („peer reviews"), durch Tagungen und das Anwerben weiterer Schulen dazu beizutragen, dass Schulen im direkten Erfahrungsaustausch voneinander lernen: einander anregen, ermutigen, unterstützen.
Grundlage der gemeinsamen Arbeit sind das Leitbild sowie die Standards, die auf den nebenstehenden Grundüberzeugungen aufbauen.
Mittwoch, 21. September 2011 um 07:20 Uhr
Die Frankfurter Rundschau ermöglichte den Austausch zweier kontroverser Positionen zur Reformpädagogik. Der Züricher Hochschullehrer Jürgen Oelkers eröffnete den Austausch mit dem Beitrag "Was bleibt von der Reformpädagogik?".Er stellt darin zentrale Thesen seines Fazits zum Buch "Eros und Herrschaft. Die dunklen Seiten derReformpädagogik" vor und zur Diskussion.
In seinem Beitrag "Weder schwarz noch weiß" erwidert Hans Brügelmann, Leiter des Verbunds "Blick über den Zaun", Oelkers Position, der als Richter gegen eine Reformpädagogik auftritt.
Hans Brügelmann schließt mit dem Fazit:
"Oelkers’ Vorstellung, dass Schule sich nur langsam entwickeln kann unddass sie aus praktischen Erfahrungen lernen muss, teile ich. Aber dassdie von ihm beschriebenen Entwicklungen im staatlichen Systemstattgefunden hätten ohne reformpädagogische Forderungen, ohneavantgardistische Beispiele – auch außerhalb des Systems: Das ist einehistorische Verklärung der anderen Art."
Beide Texte finden sich als Volltexte im Internet: Oelkers und Brügelmann









Reformpädagogik kontrovers

