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In den ersten Jahren gefördert durch die Robert Bosch Stiftung, haben die Mitglieder des Schulverbundes – etwa 25 Lehrerinnen und Lehrer, Leiterinnen und Leiter aus 15 Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft – bis Ende 2002 insgesamt 10 "Schultagungen" und 6 "Expertentreffen" zu schulpädagogischen und didaktischen Einzelfragen durchgeführt.

Der Schulverbund hat im Februar 2003 sein Leitbild einer "guten Schule" entworfen und in den folgenden Monaten in einem "Aufruf für einen Verbund reformpädagogisch engagierter Schulen" publiziert. Bezogen auf dieses Leitbild, hat er Anfang 2005 „Standards“ für die Evaluation reformpädagogischer Schulen vorgelegt. Sie sollen auch eine Alternative zu den sogenannten „Bildungsstandards“ im Gefolge der PISA-Diskussion bieten.

Im Herbst 2003 haben Mitglieder von „Blick über den Zaun“ in mehreren Bundesländern eine Reihe von Schulen unterschiedlicher Schulformen besucht und kleine Porträts von ihnen gezeichnet, um ihre Vorstellungen von einer "guten Schule" an sehr unterschiedlichen Beispielen zu veranschaulichen. Diese Darstellungen sind in einer Serie der Zeitschrift PÄDAGOGIK in Heft 1 – 9/2004 erschienen.

Weitere Publikationen und öffentliche Diskussionsbeiträge galten und gelten dem Leitbild einer guten Schule und seiner praktischen Umsetzung, verbunden insbesondere mit der Frage der Schul- und Qualitätsentwicklung an den Mitgliedsschulen und im weiteren bildungspolitischen Umfeld.

Die Reaktionen auf den "Aufruf" waren so ermutigend, dass der Schulverbund – unterstützt von der Theodor-Heuss-Stiftung und der Software AG Stiftung – im Mai 2004 eine dreitägige Fachtagung in der Evangelischen Akademie Hofgeismar durchführte, um noch weitere Schulen für eine Mitarbeit zu gewinnen. Am Ende dieser Tagung konstituierten sich 4 Arbeitskreise (1, 2, 3, 4) mit jeweils 3-4 "alten" und 4-5 "neuen" Mitgliedsschulen.
Ein 5. Arbeitskreis konstituierte sich im März 2006 bei einer Schultagung in der IGS Göttingen, ein 6. Arbeitskreis im November 2006 auf der zweiten Fachtagung in Hofgeismar.

Die Mitgliedsschulen in jedem dieser sechs Arbeitskreise treffen sich seither zu bi- und trilateralen Besuchen und Kooperationsabsprachen sowie alljährlich zu 1-2 mehrtägigen Tagungen in einer von ihnen.

Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung, fand vom 12.-14.11.06 eine weitere Fachtagung von „Blick über den Zaun“ statt – wiederum in der Evangelischen Akademie Hofgeismar („Hofgeismar-II“). An ihr nahmen bereits über 100 Schuleiter/innen und Lehrer/innen aus den zwischenzeitlich 54 Mitgliedsschulen teil. Sie verabschiedeten einstimmig eine „Erklärung von Hofgeismar“ unter dem Titel „Schule ist unsere Sache – ein Appell an die Öffentlichkeit“. Die Begründung dieses Appells findet sich in einer umfangreichen Denkschrift („Schule ist unsere Sache“), die in Hofgeismar ebenfalls diskutiert und als ein weiterer Baustein im Gesamtkonzept des Schulverbundes angenommen wurde.

Die „Erklärung von Hofgeismar“ hat in der schul- und bildungspolitischen Öffentlichkeit nicht nur an einzelnen reformorientierten Schulen, sondern auch bei verschiedenen Verbänden und Institutionen viel Aufmerksamkeit und Zustimmung gefunden. Zwei Beispiele: ein Appell der Delegiertenversammlung des „Grundschulverbandes – Arbeitskreis Grundschule e. V.“ und die Abschlusserklärung einer Seminarreihe der „Virtuellen Akademie“ der Friedrich-Naumann-Stiftung. Ferner hat der Hauptvorstand der GEW am 15./16.6.07 die Unterstützung der „Erklärung von Hofgeismar“ und deren weitere Verbreitung beschlossen.

Auf der erwähnten Tagung in Hofgeismar im November 2006 hatte Prof. Dr. Hans Brügelmann/ Universität Siegen ein Konzept zur gezielten Auswahl spezifischer Verfahren und Werkzeuge für die Evaluation und Qualitätsentwicklung von Reformschulen vorgestellt. Dieses Konzept wird von allen Arbeitskreisen des Schulverbunds auf deren Frühjahrs- und Herbsttagungen 2007 praktisch erprobt.

Der Schulverbund hat im Frühsommer 2007 drei Broschüren herausgegeben, die das gemeinsame Dach über der Vielfalt seiner Mitgliedsschulen beschreiben: das gemeinsame Leitbild einer guten Schule mit den dazu entwickelten Standards; die gemeinsame schulpädagogische und bildungspolitische Position; das gemeinsame Evaluationskonzept.

Die Serie der Herbsttagungen 2007 wurde durch die Konstituierung eines 7. Arbeitskreises im Rahmen einer Schultagung in der IGS Steinwaldschule in Neukirchen abgeschlossen. Ein 8. Arbeitskreis wurde ebenfalls bei einer Schultagung – am Gymnasium Theresianum Mainz – im April 2008 gegründet.

Nachdem zwischenzeitlich der Abschlussbericht an die Robert Bosch Stiftung zu „Hofgeismar II“ vorgelegt wurde – er lässt sich auch als zusammenfassender Tätigkeitsbericht des Schulverbunds für den Zeitraum von November 2005 bis Juli 2007 lesen -, hat die BüZ-Koordinierungsgruppe anschließend mit den Planungen und Vorbereitungen für „Hofgeismar-III“ begonnen. Diese Fachtagung fand vom 25.-27. Mai 2008 statt.

Im Mai 2008 fand die dritte Fachtagung des Schulverbunds unter dem Titel "Hofgeismar-III" statt. Zu dieser Tagung waren neben Referent/-innen Vertreter/-nnen von Elternverbänden eingeladen, um die Kooperation zur Elternschaft zu initiieren.

Beschlossen wurde die Einrichtung einer "Reformpädagogischen Arbeitsstelle 'Blick über den Zaun'", die ab Sommer 2008 ihre Arbeit an der Universität Siegen aufgenommen hat. Möglich war die Einrichtung durch die Förderung der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft sowie der Robert Bosch Stiftung.

Ein neunter Arbeitskreis gründete sich im März 2009. Drei weitere Arbeitskreise (10, 11, 12) konstituieren sich bei Schultagungen im Herbst 2009.

Die folgende große Fachtagung führte im Mai 2010 mehr als 200 BüZler in Bensberg bei Köln zusammen. Inhaltlich wendete man sich dem ersten Inhaltsbereich der Standards zu sowie in Folge der Veröffentlichungen zur Odenwaldschule dem Thema sexuelle Gewalt. Zu beiden Themen konnten Positionen verabschiedet werden.

Noch im selben Jahr nahm ein dreizehnter Arbeitskreis seine Arbeit auf.

Im Jahr 2011 starteten unter der Leitung von Annemarie von der Groeben und Ingrid Kaiser erstmals die Pädagogischen Werkstätten Individualisierung im ,Blick über den Zaun' und führten in insgesamt vier Blöcken Vertreter/innen von insgesamt 15 Mitgliedschulen zusammen, um gemeinsam daran zu arbeiten, den Einzelnen gerecht zu werden.

Im Jahr 2012 nahm der Arbeitskreis 14 in Nauen seine Arbeit auf, im folgenden Jahr der Arbeitskreis 15 bei seinem Besuch in Freiburg!